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16.10.2018, 08:23 Uhr
50 Bürgerinnen und Bürger zu Besuch bei Thorsten Frei in Berlin
Am Ende der Sitzungswoche und kurz vor dem Heimflug in seinen Wahlkreis traf Thorsten Frei im Reichstag eine Gruppe von 50 interessierten Bürgerinnen und Bürgern aus seinem Wahlkreis. Die Gäste aus Bad Dürrheim, Brigachtal, Bräunlingen, Donaueschingen, Furtwangen, Königsfeld, St. Georgen und Villingen-Schwenningen  konnten auf Einladung des direkt gewählten Abgeordneten in der laufenden Woche in Berlin viele Eindrücke im Rahmen einer politischen Informationsfahrt gewinnen.

©Christian Friedrich / Büro Thorsten Frei MdB.
Nach einer spürbar warmen und herzlichen, gegenseitigen Begrüßung nahm Frei Bezug auf seine Arbeit im Deutschen Bundestag und erklärte die Abläufe sowie seine Aufgaben in der CDU/CSU-Fraktion und im Parlament. Und natürlich durfte auch die Diskussion der aktuellen Politik und ihrer Auswirkungen auf den Wahlkreis nicht fehlen. In diesem Zusammenhang betonte Frei, dass es jetzt vor allem darauf ankomme, die im Koalitionsvertrag vereinbarte Forschungsförderung und den Abbau des Solidaritätszuschlags voranzutreiben. „Ich bin dafür, dass wir den Soli gleich komplett abschaffen. Das ist eine Frage der Glaubwürdigkeit des Staates“, so Frei.

In der anschließenden Diskussion kamen die Fragen der politisch sehr stark interessierten Gruppe zum Tragen. Dabei ging es beispielsweise um Auswirkungen der bayerischen Landtagswahl auf die Politik, den Fall Maaßen oder auch die Unterschiede zur letzten großen Koalition. „Bis 2017 hatten wir 80% der Stimmen im Bundestag. Heute ist die Mehrheit ziemlich knapp. Jetzt ist der einzelne Abgeordnete wichtig. Es gilt nicht wie zuvor das Zitat von Helmut Kohl, wonach die Hunde zwar bellen, die Karawane aber dennoch weiterziehe. Ich bin aber unverändert der Meinung, dass zwei große Koalitionen in Folge schlecht für Deutschland sind.“

Auf dem weiteren Programm standen Besuche im Bundeskanzleramt, beim Bundesnachrichtendienst, in der Landesvertretung, im Stasi-Museum in Hohenschönhausen, in der Gedenkstätte „Deutscher Widerstand“ sowie als Abrundung eine an politischen Gesichtspunkten orientierte Stadtrundfahrt.